Herren

Nordstaffel der Regionalliga steht

So langsam kristallisiert sich heraus, wer in der neuen Saison in der Regionalliga Nord spielen wird. Lediglich hinter dem TSV Havelse steht noch ein Fragezeichen – die Garbsener spielen gegen den 1.FC Schweinfurt (Regionalliga Bayern) um den Aufstieg in die 3. Liga. Das Hinspiel in Schweinfurt konnte der TSV durch ein Last Minute-Tor mit 1:0 gewinnen, die Entscheidung fällt am kommenden Samstag im Rückspiel.

Eine Entscheidung ist auch beim SV Meppen gefallen. Die sportlich abgestiegenen Emsländer dürfen durch den Lizenzentzug des KFC Uerdingen nun doch in derr 3. Liga bleiben. Ganz im Gegensatz zum VfB Lübeck, die nach einem Jahr im Profibereich nun zurück in der Regionalliga Nord sind. Nachdem der VfL Wolfsburg (U23) seine Mannschaft vom Spielbetrieb abgemeldet hat, wechselt der Lüneburger SK Hansa von der Nord- in die Südstaffel. Das gaben die Niedersachsen heute bekannt.

Damit dürften die beiden Staffeln in der kommenden Saison wie folgt aussehen – natürlich alles erst einmal unter Vorbehalt, bis eine offizielle Bestätigung des NFV kommt:

Regionalliga Nord – Nordstaffel (11 Teams):

  • SC Weiche Flensburg 08
  • Heider SV
  • Holstein Kiel (U23)
  • 1.FC Phönix Lübeck
  • VfB Lübeck
  • FC Eintracht Norderstedt
  • FC St. Pauli (U23)
  • Hamburger SV (U21)
  • FC Teutonia 05
  • Altona 93
  • SV Drochtersen/Assel

 

Regionalliga Nord – Südstaffel (10 oder 11 Teams):

  • Lüneburger SK Hansa
  • FC Oberneuland
  • SV Werder Bremen (U23)
  • SV Atlas Delmenhorst
  • Hannoverscher SC
  • Hannover 96 (U23)
  • TSV Havelse (noch offen, Aufstiegsspiele zur 3. Liga)
  • VfB Oldenburg
  • SSV Jeddeloh
  • BSV Schwarz-Weiß Rehden
  • VfV Hildesheim

 

Allerdings:

Die Oberliga-Vereine 1.FC Germania Egestorf/Langreder, SV Ramlingen/Ehlershausen, Heeslinger SC, VfL Oldenburg, Brinkumer SV und SV Todesfelde drohen den NFV mit einer Sammelklage vorm Sportgericht.

Die sechs Vereine, die allesamt gute Aufstiegschancen gehabt hätten, kritisieren, dass man in die Entscheidungsfindung, ob es Aufsteiger aus der Oberliga geben wird oder nicht, nicht einbezogen wurde. Auf Grund „fehlender Einheitlichkeit und Transparenz“ hat man dem NFV einen Fragenkatalog vorgelegt und wartet nun auf dessen Beantwortung. Sollte dieser nicht oder unzureichend beantwortet werden, erwägen die Vereine den Gang vors Sportgericht.