Allgemein

Reenald Koch zu Gast bei NOA4

Unsere Präsident Reenald Koch war heute Interviewpartner beim Norderstedter Stadtsender NOA 4. In dem Gespräch wurden einige Themen angerissen.

 

Das Jahr 2020:
„Platz 5 in der Regionalliga ist die beste Platzierung, die wir je hatten. Dazu der Sieg im LOTTO-Pokal, die 1. Runde im DFB-Pokal. Es war trotz Corona eines der erfolgreichsten Jahre von Eintracht Norderstedt.“

 

Das DFB-Pokal-Spiel in Leverkusen:
„Dass wir keine Chance hatten, war von vornherein klar. Trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass wir nicht nach einer halben Stunde 0:5 zurück liegen. Man muss das allerdings in Relation setzen: Bayer Leverkusen ist derzeit Tabellenführer der Bundesliga und hat noch kein Spiel verloren, wir haben also gegen einen großen Namen des deutschen Fußballs verloren.“

 

Die Einbußen durch Corona:
„Uns werden 150.000-160.000 Euro an Sponsoreneinnahmen fehlen. Das können wir verstehen, wenn zum Beispiel Restaurants schließen müssen, können sie uns auch nicht unterstützen. Wenn wir die 1. DFB-Pokal Runde nicht erreicht hätten, hätte es Einschränkungen geben müssen. So können wir die Saison aber vernünftig gestalten. Zudem haben wir im Etat 50.000 Euro für Zuschauergelder eingeplant, die werden wir natürlich nicht erreichen. Das ist ein zusätzliches Minus, was uns ins Haus steht.“

 

Fortsetzung des Spielbetriebs:
„Der Verband hat eine Umfrage unter den Vereinen gestartet, wie es weiter gehen soll. Ich habe eine Anfrage an das Gesundheitsamt gestellt, ob es möglich ist, den Spielbetrieb wieder aufzunehmen, wenn wir wie im Profi-Fußball regelmäßige Corona-Tests vornehmen. Wir würden gerne am 04. Januar wieder mit dem Trainingsbetrieb starten, um am Wochenende 05.-07. Februar wieder in der Liga spielen zu können.  Ob das was wird, hängt aber auch von der weiteren Entwicklung ab, das kann keiner absehen.“

 

Meisterrunde:
„Wir haben nicht für die 3. Liga gemeldet. Dafür brauchen wir ein Stadion für 10.000 Zuschauer. Wenn ich zur Politik gehe und sage ‚stellt mir mal bitte ein Stadion für 10.000 Zuschauer hin‘, werden die sagen ‚mit den 15-20 Millionen Euro können wir auch etwas Wichtigeres tun‘. Dafür haben wir natürlich Verständnis. Für das Thema 3. Liga muss man einen langfristigen Plan haben und den vorher mit allen Beteiligten besprechen.“

 

Nachwuchsförderung:
„Der Verein plant eine Zusammenarbeit mit dem Schulzentrum Süd, würde dies gerne zur Leistungsschule des Fußballs machen, wie der HSV es zum Beispiel mit dem Gymnasium Heidberg gemacht hat. Hier würden die besten Fußballer in einer Klasse zusammengeführt werden und gesondertes Leistungstraining im Rahmen des Unterrichts bekommen.“