Herren

Leverkusener Lehrstunde

Das war deutlich: mit 7:0 zeigte Bayer Leverkusen unserer Mannschaft die Grenzen auf und zog damit in die zweite Runde des DFB-Pokal ein.Dabei überrollte der Bundesligist, der sich rund um das Spiel in allen Belangen als Top-Gastgeber präsentierte, unsere Mannschaft in der ersten halben Stunde brutal, führte nach 31 Minuten bereits mit 6:0. In diesen 31 Minuten zeigte sich unsere Elf überfordert mit dem extrem hohen Tempo des Bundesligisten und kam gar nicht in die Zweikämpfe. Während Trainer Jens Martens es relativ nüchtern sah und auf den Klassenunterschied verwies, den man deutlich sah, fand Präsident Reenald Koch die Leistung der ersten 45 Minuten „katastrophal“.

Besser wurde es, als Bayer den Fuß vom Gaspedal nahm – da kamen wir besser ins Spiel und konnten in der Defensive viele Zweikämpfe gewinnen. Insbesondere Fabian Grau zeigte eine starke Leistung, warf sich in jeden Ball. So kam Leverkusen in der zweiten Hälfte „nur noch“ zum 7:0 durch Neuzugang Patrik Schick, der vorher allerdings ein nicht geahndetes Foul an Lars Huxsohl begangen hatte. Auch das 6:0 hätte auf Grund eines Handspiels nicht zählen dürfen.

Schöne Gesten: in der zweiten Halbzeit setzte unser Trainerteam alle vier einsatzfähigen Ersatz-Feldspieler ein, ließ sie den Duft des großen Fußballs riechen. Zudem applaudierten die Leverkusener Zuschauer Jens Martens, Jan Lüneburg und Lars Huxsohl auf ihrem Weg zu den TV-Interviews.

Wir danken Bayer Leverkusen für die Gastfreundschaft und die Zusammenarbeit rund um das Pokalspiel, die wir in dieser Form so nie erwartet hätten, und wünschen der Werkself alles erdenklich Gute für die kommende Saison.

 

Tore:
0:1 Lars Bender (4.)
0:2 Nadiem Amiri (10.)
0:3 Lucas Alario (12.)
0:4 Florian Wirtz (21.)
0:5 Charles Aranguiz (30.)
0:6 Nadiem Amiri (31.)
0:7 Patrik Schick (77.)

Unsere Mannschaft:
Lars Huxsohl – Juri Marxen (81. Lesley Karschau), Yannik Nuxoll, Fabian Grau, Dane Kummerfeld (64. Alexandre Rajao da Cunha) – Philipp Koch – Nick Gutmann, Evans Nyarko (46. Dylan Williams), Johann von Knebel, Jordan Brown (c) – Jan Lüneburg (46. Nils Brüning)

Gelbe Karte:
Brown

Zuschauer: 300

Schiedrichter: Sören Storks