Herren

Regionalliga Nord wird geteilt!

In einer Videokonferenz gestern Nachmittag hat der NFV-Spielausschuss eine Alternative zur bisher eingleisigen 18er Liga auf Basis von 22 Mannschaften vorgestellt.

Das Modell sieht für die Saison 2020/2021 eine Teilung der Regionalliga Nord auf zwei 11er Staffeln vor, die nach dem bisherigen Prinzip jeder gegen jeden mit Hin- und Rückspiel gespielt werden sollen. Nach Abschluss der beiden Staffeln gibt es eine neue Aufteilung in eine einfache Meisterrunde mit zehn Vereinen sowie eine einfache Abstiegsrunde mit zwölf Vereinen. Dadurch, dass die Meisterrunde nur zehn Vereine hat, wird der zeitliche Puffer für die Aufstiegsrunde gegen den Meister der Regionalliga Bayern geschaffen.

Nach der Vorstellung dieser Varianten hat sich die Mehrheit der Vereine für eine Aufteilung nach regionalen Gesichtspunkten – sprich: eine Nord- und eine Südstaffel – entschieden, um Fahrtwege zu reduzieren und interessante Derbys zu garantieren. Die endgültige Zusammensetzung der Staffeln wird mit Hilfe eines Berechnungstools erarbeitet und zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Die wahrscheinlichste Variante dürfte sein, dass den neun Vereinen aus Schleswig-Holstein und Hamburg (Flensburg, Heide, Phönix Lübeck, Holstein Kiel II, Altona, Teutonia, HSV II, St. Pauli II, wir) noch die beiden nördlichsten Niedersachsen-Vereine – Lüneburger SK Hansa und SV Drochtersen/Assel – zugeordnet werden.

Noch offen ist ebenfalls, wann es wieder los geht – dabei ist auch denkbar, dass beide Staffeln zu unterschiedlichen Terminen starten. „Im Falle eines sehr späten Beginns oder sogar einer zweiten Infektionswelle, könnten wir auf eine Austragung einer einfachen Punktrunde zurückgreifen und so wertvolle Zeit gewinnen“, befürwortet NFV-Spielleiter Jürgen Stebani die Flexibilität dieser Variante.

Eine endgültige Entscheidung fällt auf dem Außerordentlichen NFV-Verbandstag am 25. Juni 2020.