Herren Nachwuchs

Saisonabbruch: Fünf Aufsteiger, keine Absteiger, Lübeck steigt in 3. Liga auf

Die erste konkrete Entscheidung wurde getroffen: Das Präsidium des NFV hat sich heute mit den Meinungsbildern der Vereine und den Szenarien des Abbruchs beschäftigt. Dabei wurde einstimmig beschlossen, die laufende Saison 2019/2020 abzubrechen. Grundlage des Beschlusses ist hierbei die sogenannten Quotienten-Regelung (erzielte Punkte durch Anzahl der gespielten Spiele).

Damit beenden wir die Saison als Tabellen-Fünfter: Das beste Ergebnis in unserer 17jährigen Eintracht-Geschichte. Insbesondere wenn man die Unkenrufe zu Saisonbeginn bedenkt, wo der grundveränderten und verjüngten Mannschaft wenig zugetraut wurde, ein überragendes Ergebnis, für das wir unserer Mannschaft, dem Trainerteam und natürlich dem „Team ums Team“ nur herzlich gratulieren können.

Die weiteren Entscheidungen die getroffen wurden:

  • Es gibt kein Relegationsspiel um den Aufstieg. Nach der Quotientenregelung ist der VfB Lübeck das beste Team und wird damit in die 3. Liga aufsteigen. Herzlichen Glückwunsch an den VfB zu diesem großen Erfolg, viel Spaß „oben“ und vertretet Schleswig-Holstein würdig!
  • Es wird keine Absteiger geben. Damit bleiben Altona 93, der Hannoversche SC und der Heider SV der Regionalliga ebenso wie der SSV Jeddeloh, der in die Relegation gemusst hätte, ein weiteres Jahr erhalten.
  • Alle Vereine, die an den Aufstiegsspielen teilgenommen hätten, steigen ohne weitere Qualifikationsspiele auf. Wir freuen uns auf die „neuen Gesichter“ 1. FC Phönix Lübeck, FC Oberneuland und ganz besonders auf den FC Teutonia 05 mit vielen bekannten Gesichtern.
  • Zudem werden natürlich der Erste der Oberliga Niedersachsen – der VfV Borussia Hildesheim sowie der Tabellen-Zweite Atlas Delmenhorst, der eigentlich in die Relegation gemusst hätte, aufsteigen. Auch auf die beide Traditionsvereine freuen wir uns sehr!

Der Abbruch der Saison gilt für alle dem NFV unterstellten Ligen. Das heißt leider auch, dass unsere U19, die auf Kurs Bundesliga war, als Tabellendritter den Aufstieg leider verpasst und in der kommenden Saison einen neuen Anlauf nehmen muss.

Die entsprechenden Anträge werden dem Außerordentlichen NFV-Verbandstag Ende Juni vorgelegt. Dies sollte jedoch auf Grund des einstimmigen Ergebnisses nur noch eine Formalie sein.

Wer jetzt mitgezählt hat, wird feststellen, dass die Regionalliga in der kommenden Saison mit 22 Mannschaften an den Start geht. Ausgehend davon, dass die Saison voraussichtlich erst im September starten wird, haben wir weniger Zeit, aber mehr Vereine. Dass die Rechnung nicht aufgehen kann, ist allen Beteiligten klar, dementsprechend berät der NFV-Spielausschuss in den kommenden Wochen über die Durchführung in der kommenden Saison. Hierzu sollen den Vereinen verschiedene Modelle vorgelegt werden.