Herren

Souveräner Auswärtserfolg

Unsere Herren-Mannschaft wurde ihrer Favoritenrolle am frühen Donnerstag nachmittag gerecht und zog mit einem ungefährdeten 5:0-Erfolg beim Bezirksligisten Teutonia 10 ins Achtelfinale des LOTTO-Pokals ein.

Dabei hätte der Sieg deutlich höher ausfallen können oder sogar müssen, denn unsere Mannschaft dominierte das Spielgeschehen über die gesamte Spielzeit, scheiterte aber im Abschluss immer wieder an sich selbst oder Teutonia-Keeper Mamadou Diallo. Für frühzeitige Ruhe und einen sorgenfreien Nachmittag in Altona sorgten zunächst Lennart Keßner und Corey Williams, die unser Mannschaft mit einem Doppelschlag in Führung brachten (18./19.). Jan Lüneburg traf nur den Pfosten (24.), Nils Brüning zog im Privatduell mit Diallo den Kürzeren. Die erste große Chance setzte er nach Zuspiel von Dane Kummerfeld völlig freistehend neben das Tor (42.), danach wollte Brüning es wissen und das Tor erzwingen, verpasste aber mit einem starken Distanzschuß knapp (43.), die dritte Möglichkeit parierte Keeper Diallo (44.).

Das Bild änderte sich auch in Hälfte zwei nicht. Zunächst lenkte Diallo einen Kopfball von Brüning an die Latte (51.), dann tauchte er ab und fingerte Brünings Schuß aus der Ecke. Wieviel Abschlußpech kann ein Spieler haben? Besser machte es der zur Pause eingewechselte Dominik Akyol, der ein Zuspiel von Neuzugang Hischem Metidji aus spitzem Winkel eiskalt veredelte (57.). Auch Akyol hatte in der Folge zahlreiche gute Chancen, die er allesamt nicht zum Torerfolg nutzen konnte. Direkt im Anschluss an das Tor rettete Diallo gegen Corey Williams, ein Schuß von Metidji touchierte noch den Außenpfosten. Dann folgte die Erlösung für den starken, bis dahin aber völlig glücklosen Brüning: Er kam bei einem Zuspiel von Jan Lüneburg vor seinem Gegenspieler an den Ball und spitzelte ihm am Keeper vorbei zum 4:0 ins Netz (60.).

Teutonia kam nach einer guten Stunde durch Krügel, der den Ball am langen Pfosten stehend knapp neben das Tor setzte, zur ersten Chance (63.). Danach wirkte es phasenweise wie Handball, der Ball zirkulierte in Seelenruhe um den Strafraum herum, nur die Zielstrebigkeit im Abschluss fehlte leider. Einen hatten sich unsere Jungs aber noch aufbewahrt: Jan Lüneburg köpfte eine Flanke von Corey Williams aus nächster Nähe kraftvoll zum 5:0-Endstand ins Tor (88.).

Unsere Elf:
Lattke – Kummerfeld, Bojadgian, Nyarko (65. Marxen), da Cunha – Koch – Brüning, Metidji, Williams, Keßner (46. Akyol) – Lüneburg (c)

Tore:
0:1 Lennart Keßner (18.; Vorlage: Brüning)
0:2 Corey Williams (19.)
0:3 Dominik Akyol (57.; Vorlage: Metidji)
0:4 Nils Brüning (60.; Vorlage: Lüneburg)
0:5 Jan Lüneburg (88.; Vorlage: Williams)

Zuschauer: ca. 150

Gelb: –

Die Auslosung für das Achtelfinale findet voraussichtlich Anfang November statt.