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Machbarkeitsstudie da – EPS bleibt!

Vor gut einem Jahr gab die Stadt Norderstedt eine Machbarkeitsstudie in Auftrag, um eine mögliche Verlegung unserer Anlage zu prüfen. Hintergrund war, dass man das von uns genutzte Grundstück an der Ochsenzoller Straße gerne zu Bauland machen wollte. Die Idee war, unsere Anlage mit Stadion und zusätzlichen Trainingsplätzen an einem etwas außerhalb liegendem Standort neu zu bauen, eventuell sogar eine von der Stadt dringend benötigte neue Großsporthalle zu errichten. Eine Win/Win-Situation für Städtebauplanung und Verein.

Doch nun heisst es: Halt, stop. Alles bleibt so wie‘s hier ist.

Bei der Machbarkeitsstudie stellte sich heraus, dass unsere Anlage zun Teil auf einem Erbpachtgrundstück steht. Das heißt: Das Grundstück gehört nicht vollständig der Stadt Norderstedt, ein Teil wurde von der Stadt selbst lediglich gepachtet und an uns unter-verpachtet. Um hier städtisches Bauland zu schaffen, müsste die Stadt das Grundstück also selbst erst einmal kaufen, so dass sich die angedachte Variante aus Bauland schaffen und neue Anlage zu bauen nicht mehr rentiert. Zudem würde die Ochsenzoller Straße wohl durch den zu erwartenden dauerhaften zusätzlichen Verkehr durch neuen Wohnraum zum Erliegen kommen.

Was bedeutet das für uns?

Da der Erbpachtvertrag noch bis 2069 läuft, wird unser Standort weiterhin an der Ochsenzoller Straße liegen. Auf Grund der offenen Standortfrage wurden in den letzten Jahren mit Ausnahme des Kunstrasenplatzes keine großen Investitionen getätigt, so dass es nun einen Investitionsstau gibt, den es abzuarbeiten gilt.

Ganz oben auf de Liste steht dabei ein neuer Rasen sowie eine neue Drainage fürs Edmund-Plambeck-Stadion – beides ist mittlerweile über 40 Jahre alt. Doch dabei soll es nicht bleiben: Das Ordnungsamt fordert zusätzliche Notausgänge, die Stufen auf der Gegengerade müssen ausgebessert und begradigt werden, das Flutlicht entspricht nicht mehr den gestiegenen Anforderungen.

Quelle: Christopher Herbst / Norderstedter Zeitung