Herren

5:1-Heimsieg gegen Eutin 08!

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Unsere Jungs sind schon ein echtes Phänomen, dass sich wohl mit „Serientäter“ am Besten beschreiben lässt – zu Saisonbeginn hatten wir eine Serie von neun unbesiegten Spielen, später in der Saison zehn Spiele ohne Sieg und heute abend gab es bereits den dritten Sieg (und das sechste unbesiegte Spiel) in Folge. Und auch sonst gab es heute einige Besonderheiten: Das 5:1 gegen Eutin 08 war der höchste Saisonsieg, Jan Schrage feierte seine Regionalliga-Debüt, Linus Meyer schoß kein Tor, Dane Kummerfeld traf zum ersten Mal in der Regionalliga in zwei aufeinanderfolgenden Spielen und Sinisa Veselinovic konnte seine Ladehemmung beenden und gleichzeitig seinen ersten Doppelpack im Eintracht-Trikot erzielen.

Momentan sind unsere Jungs richtig gut drauf und spielen befreit drauf los – Sinisa Veselinovic (2.) und Felix Drinkuth (5.) hätten schon früh für Tore sorgen können. Es dauerte 20 Minuten, bis die Zuschauer das erste Mal jubeln konnten. Felix Drinkuth sah die Lücke, in die Linus Meyer stieß. Seinen Schuß aus sieben Metern konnte Lukas Benner noch zur Seite abwehren, doch Dane Kummerfeld stand goldrichtig und konnte den Abpraller zur Führung einnetzen. Danach nahmen unsere Jungs ein wenig das Tempo raus und warteten geduldig auf weitere Möglichkeiten, während unsere Defensive die Eutiner gut im Griff hatte und hinten nichts anbrennen ließ. Einzig Petrick kam einmal durch, jedoch nicht zum Anschluß (35.). Die Geduld zahlte sich aus: Linus Meyer kam auf der linken Seite zum Flanken, Felix Drinkuth stieg – von der Abwehr sträflich vernachlässigt – hoch und traf mustergültig per Kopf zum 2:0 (41.). Eine knifflige Situation hatten wir noch zu überstehen: Rasmus Tobinski kam in einem Zweikampf mit Marcus Coffie zu Fall, die Eutiner forderten vehement Strafstoß – die Pfeife von Schiedsrichter Bramlage blieb jedoch stumm.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit witterten die Gäste ihre Chance: Zunächst verpasste Kaps eine Flanke knapp (51.), doch dann stieß Eutin zu: Ein starker Pass in die Schnittstelle unserer Abwehr fand Rico Bork, der sich die Möglichkeit nicht entgehen ließ und Lars Huxsohl, der das Tor anstelle des berufs-bedingt abwesenden Johannes Höcker hütete, überwinden konnte (53.). Doch die Freude dauerte nicht lange: Dane Kummerfeld spielte den Ball von der linken Außenbahn in den Rücken der Abwehr, Linus Meyer verpasste den Ball, so dass der direkt vor den Füßen von Deran Toksöz landete. Der fackelte nicht lange und zog aus 16 Metern ab, der Ball schlug unhaltbar im rechten unteren Toreck sein (64.). Dies war so wenig der Genickbruch für die Gäste, von denen abgesehen von einem Kopfball von Tobinski (69.) nun nicht mehr viel kam. Nachdem Sönke Meyer den eingewechselten Steven Lindener von den Beinen holte, verwandelte Sinisa Veselinovic den fälligen Strafstoß zum 4:1 (71.). Und nun hatte Veselinovic Blut geleckt – er rutschte in eine scharfen Hereingabe von Deran Toksöz rein und grätschte den Ball kraftvoll zum 5:1 Endstand über die Torlinie (84.).

 

Unsere Mannschaft:
Huxsohl – Rose (66. Lindener), Mandic (c), Coffie, Brown (84. Schrage)– Koch, Toksöz – Kummerfeld, Meyer (80. Choi), Drinkuth – Veselinovic

Tore:
1:0 Dane Kummerfeld (20., Abstauber)
2:0 Felix Drinkuth (41.; Vorlage: Linus Meyer)
2:1 Rico Bork (53.)
3:1 Deran Toksöz (63.; Vorlage: Dane Kummerfeld)
4:1 Sinisa Veselinovic (71., Foulelfmeter nach Foul an Steven Lindener)
5:1 Sinisa Veselinovic (84., Vorlage: Deran Toksöz)

Schiedsrichter: Henrik Bramlage

Gelb: Toksöz (7)

Zuschauer: 205