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Weitere Informationen zum Niendorf-Protest

Gestern mittag schlug es wie eine Bombe ein: Der Niendorfer TSV legt offiziell Protest gegen die Wertung unseres Oddset-Pokal-Spiels eins. „Unserer Auffassung nach war Eintrachts Spieler Philipp Koch nicht spielberechtigt“, sagt NTSV-Manager Carsten Wittiber. Der Fall wird in Kürze vor dem HFV-Sportgericht verhandelt.

In der Zwischenzeit hat das Hamburger Abendblatt mit Eintracht Norderstedt und dem Norddeutschen Fußball-Verband gesprochen. Eintracht-Präsident Reenald Koch sieht das Ganze entspannt. „Die Fans müssen sich keine Gedanken machen. Ich habe vollstes Verständnis für den Einspruch, aber alles ist nach Recht und Ordnung verlaufen.“

Denn Eintracht Norderstedt hat seine Hausaufgaben vor dem Spiel gemacht und ausgeschlossen, dass es hier zu Problemen kommen kann, in dem man mit dem Norddeutschen Fußball-Verband Rücksprache gehalten hat. „Wir haben uns vorher beim NFV rückversichert, ob Philipp spielen darf. Da er in Flensburg nur für ein Foul und nicht für eine Tätlichkeit des Feldes verwiesen wurde, gab man uns das Okay“, sagt Norderstedts Teammanager Olaf Bösselmann. Dies wurde auf Nachfrage des Hamburger Abendblattes vom NFV-Spielausschussvorsitzende Jürgen Stebani sowie dem NFV-Sportgerichtsvorsitzende Uwe Dittmer bestätigt.

[Quelle: Hamburger Abendblatt]